Ötzi, once again

„Etwas weniger wissenschaftlich ging es bei einem anderen Feldversuch zu: Zum 20. Jahrestag des Ötzi-Fundes wollte der dänische Tätowierer Colin Dale überprüfen, was an der Akupunktur-Theorie dran ist. Er konnte den Schmied David Schütze, der über Rücken- und Gelenksschmerzen, Asthma und übermäßiges Schnarchen klagte, als Probanden gewinnen. Ein Physiotherapeut und Akupunkteur zeigte Dale die richtigen Akupunktur-Meridiane. Dann stach dieser mit einer Knochennadel 55 Tattoos, allesamt Linienpaare in bester Ötzi-Manier.

Drei Monate später haben sich Schützes Beschwerden subjektiv gebessert. Das Rheuma sei fast verschwunden, das Asthma zwar wieder da, aber nur noch schwach, erklärte er Irg Bernhardt, dem beratenden Akupunkteur. Der meint, therapeutische Tätowierungen ersetzen zehn bis fünfzehn Akupunktur-Sessions. Wissenschaftlich gesichert ist das alles aber freilich nicht.“

http://motherboard.vice.com/de/read/der-aelteste-tintling-der-welt-warum-hatte-oetzi-so-viele-ttowierungen-394

 

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